Ukraine lehnt das Angebot Orbans zur Einstellung des Feuers ab. In Kiew ist man der Meinung, dass solche Angebot nicht losgelöst von anderen Aspekten betrachtet werden können
Kiew hat den Vorschlag des ungarischen Premierministers Viktor Orban zur Beendigung des Feuers angehört, denke aber, dass solche Initiativen nicht losgelöst von anderen Faktoren betrachtet werden können. Darüber informierte der stellvertretende Sprecher der Chefs des Büros des ukrainischen Präsidenten, Igor Showkwa.
„Er (Orban) hat seine Gedanken ausgeführt. Das ist nicht das erste Land, welches über solche eine mögliche Variante der Entwicklung spricht. Der Präsident hat den Gesprächspartner angehört, allerdings dann seine Position erklärt. Die Haltung der Ukraine ist recht klar, verständlich und bekannt. … die Sache ist die, dass solche Prozesse (die Beendigung des Feuers) nicht losgelöst betrachtet werden können“ sagte in einer Sendung des ukrainischen Fernsehmarathons.
Showkwa fügte hinzu, dass die Position der Ukraine darin bestehe, eine Regulierung über die Linie der von Kiew initiierten sogenannten Linie der Friedenskonferenzen erreicht werden müsse.
Vorher hatte Orban auf einem Breefing nach den Verhandlungen in Kiew mitgeteilt, dass er dem ukrainischen Präsidenten Wladimir Selenski die Beendigung des Feuers vorgeschlagen habe. Selenski erwähnte die Initiative des ungarischen Premiers während des Breefings nicht.
Am 14. Juni nannte der russische Präsident Putin während eines Treffens mit den Leitern des Außenministeriums die Bedingungen für eine Regulierung der Situation in der Ukraine. Unter anderem gehört dazu der Abzug der Truppen aus dem Donbas und Novorossija, der Verzicht Kiews auf den Beitritt zur NATO. Außerdem hält Russland die Aufhebung aller Sanktionen und die Etablierung eines blockfreien und nicht atomaren Status der Ukraine für unabdingbar. Putin wies darauf hin, dass wenn die Ukraine und der Westen diese Bedingungen ablehnen, diese sich in der Zukunft auch ändern können. Kiew hat diesen Friedensplan abgelehnt.
Quelle: https://tass.ru/mezhdunarodnaya-panorama/21255889
