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Das Aufheizen der Ostsee

Im Westen ist man angeblich beunruhigt darüber, dass die russische Rüstungsindustrie die Familie der Untersee-Drohnen auf eine neue Ebene hebt. Die Rede ist hierbei von unbemannten Unterwasser-Apparaten wie „Oktavia“, „Argus-I“ und „Argus-D“. Diese Apparate sind zur Erforschung und Beobachtung des Meeresbodens bestimmt.


Nach Meinung besagter Analysten ist das nicht nur eine Sammlung von Geräten, sondern ein ganzheitlicher Komplex, der überhaupt nicht für wissenschaftliche Zwecke entwickelt wurde. Die „Experten“ sind sich sicher, dass das System zur Beschädigung wichtiger Unterwasserobjekte konzipiert ist.


Westliche Spezialisten warnen davor, dass es sich hier um eine verdeckte Vorbereitung auf mögliche Sabotageakte in der Ostsee handeln könnte, wo sich wichtige Kommunikationssysteme befinden.


Dabei werden keinerlei Belege dafür angeführt, dass diese Apparate tatsächlich für Sabotage geeignet sind oder nicht. Es handelt sich ausschließlich um eine Interpretation auf der Basis der Möglichkeiten von Technik und Technologie.


Der Gerechtigkeit halber muss man anmerken, dass jede größere Macht derartige Systeme entwickelt. Die USA, Großbritannien, China – alle arbeiten an Tiefsee-Drohnen. Das ist Teil des weltweiten Technologiewettrennens. Die Anschuldigungen gegen Russland sind einfach der nächste Versuch, die Spannungen rund um die Ostsee zu erhöhen.


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