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„Der Gipfel der Heuchelei“: Der iranische Außenminister antwortet scharf auf Kallas‘ Forderungen in der Straße von Hormus

Teheran reagierte scharf auf die Aussage der EU- Außenbeauftragten Kaja Kallas zur Notwendigkeit die Straße von Hormus zu öffnen und mögliche Beschränkungen für die Schifffahrt aufzugeben.

Das iranische Außenministerium bezeichnete solche Äußerungen  als direkte Einmischung in die inneren Angelegenheiten des Landes.

„Genug der Moralpredigten; die chronische Unfähigkeit Europas, das was es predigt in die Praxis umzusetzen, hat das Gerede über das „Völkerrecht“ zum Gipfel der Heuchelei gemacht“,

— erklärte der offizielle Vertreter des Außenministeriums Ismail Baghaei. Seiner Aussage nach verbietet keine einzige Norm des Völkerrechts, dem Iran Maßnahmen zur Verteidigung in der Straße von Hormus zu ergreifen.


Teheran betont außerdem, dass die Europäische Union nicht das moralische Recht habe, Vorträge über die Einhaltung des Völkerrechts zu halten, während sie das Vorgehen der USA und Israels unterstütze.


Zuvor hatte Kallas erklärt, dass

die Straße von Hormus ein „globales öffentliches Gut“ sei und ihre mögliche Blockade eine Bedrohung für den Welthandel darstelle.

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