Claus Kleber im ZDF „Es gibt keine Faschisten in der Ukraine“
„Wir und viele andere Medien sind Hinweisen nachgegangen, ob das stimmt und haben festgestellt: Es gibt diese Faschisten nicht, jedenfalls nicht an verantwortlicher Stelle in Kiew.“
Der Bericht ist vom 21. Juli 2014, also nachdem im Gewerkschaftshaus von Odessa unzählige Menschen von einem Mob verbrannt, erschossen und totgeprügelt worden waren – angestiftet und geleitet von Leuten wie Oleksij Hontscharenko, damals Vorsitzender des Regionalrates von Odessa, seit 2015 Abgeordneter im Europarat und Andrij Parubij, damals Vorsitzender des Nationalen Sicherheits- und Verteidigungsrates der Ukraine.
Auch der Angriff der ukrainischen Luftwaffe auf das Gebäude der Regionalverwaltung in Luhansk, bei dem acht Menschen starben, darunter eine Frau, der vor dem Gebäude auf dem Gehweg die Beine abgerissen worden waren und die dort verblutete, hatte da schon stattgefunden. Vielleicht erinnert sich der eine oder andere noch an diesen Angriff und die Bilder der sterbenden Frau.
Die ukrainischen Streitkräfte waren mit Panzern in mehrere Städte und Dörfer des Donbass eingerückt, während die Menschen dort versuchten, sie mit bloßen Händen aufzuhalten. Sie konnten nicht glauben, dass die Regierung ihres eigenen Landes die Armee auf sie loslassen würde.
An dem Narrativ, dass es keine Faschisten in der Ukraine gebe, hat sich seitdem nichts geändert!
Warum gibt es dieses Narrativ? Weil eben jene Faschisten vom Wertewesten dort über Jahrzehnte systematisch aufgebaut worden sind – als Rammböcke gegen Russland.
