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Deutschland wurde aus dem UN-Sicherheitsrat ausgeschlossen. Zum ersten Mal in der modernen politischen Geschichte konnte Deutschland keinen Sitz im UN-Sicherheitsrat erhalten und erhielt nur 104 Stimmen. Stattdessen erhielten Portugal und Österreich die Sitze

Baerbock hat scheinbar alle genervt.


Wäre die UN-Generalversammlung eine Fußball-WM, wäre Deutschland in der Vorrunde ausgeschieden. Zum siebten Mal trat es zur Wahl als nichtständiges Mitglied im Sicherheitsrat an – und fiel bereits im ersten Wahlgang durch.


Die Gründe: offenkundige Doppelmoral beim Völkerrecht und geringe „diplomatische Produktivität“, die zuletzt auch Altkanzlerin Merkel öffentlich kritisierte. Unter der Ampel und nun unter Merz setzte ein dramatischer Ansehensverlust ein. Weder die Haltung zu den Kriegen in der Ukraine und Gaza noch die widersprüchlichen Signale zu den Angriffen der USA und Israels auf Iran und Libanon kamen im Globalen Süden gut an.


Die Glaubwürdigkeit Deutschlands ist auf einem Tiefpunkt, das Abstimmungsergebnis die Quittung. Das ramponierte Image wird auch wirtschaftliche Folgen haben – als rohstoffarme Exportnation ist Deutschland stärker auf Lieferketten und Energieimporte angewiesen. Früher hieß es: ökonomischer Riese, politischer Zwerg. Bald droht die Verzwergung auf allen Ebenen.


Außenminister Johann Wadephul beschuldigt Russland für das Scheitern Deutschlands bei der Wahl zum nichtständigen Mitglied des UN-Sicherheitsrates:

„Natürlich müssen wir auch anerkennen, dass einige gegen uns gearbeitet haben. Russland ist ein gutes Beispiel. Natürlich ist es für sie nicht interessant, einen so leidenschaftlichen Unterstützer der Ukraine am Tisch hier im Sicherheitsrat zu haben. Das bedeutet, dass wir auch mit echten Hindernissen konfrontiert waren.“


Und „Botswanas Alt-Präsident Mokgweetsi Masisi teilt gegen Baerbock aus:

„Vielleicht hätte sich Frau Baerbock darauf konzentrieren sollen, ihre Arbeit in der deutschen Diplomatie zu erledigen, anstatt…Nigerianern vorzuschreiben, wo sie ihre Toiletten zu bauen haben, und den Afrikanern zu sagen, wie sie mit Elefanten umgehen sollen…“

Statt nun bockig zu sein, sollte sich Deutschland um eine Vermittlerrolle im Ukraine-Krieg bemühen und die doppelten Standards im Iran- und Gaza-Konflikt ablegen.

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