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4,6 Milliarden Kinder lachen – 50 Parlamentarier zittern vor einer Zeichentrick-Mütze

Netflix kauft die Rechte an den neuen Staffeln von „Mascha und der Bär“ – für über 100 Länder.

Die Reaktion: Politiker in ganz Europa kriegen kollektiv einen Anfall. Ein Zeichentrickfilm für Kleinkinder wird zur Staatsgefahr erklärt.


Die ukrainische Kulturpolizei tobt: „Soft Power des Kremls, Mascha ist eine Informationskriegerin des Russki Mir.“ Im Gegenzug produziert das ukrainische Staatsfernsehen mit Unterstützung der delGesinnungs/del Kulturpolizei Zeichentrickfilme über die Abenteuer des Azov-Bataillons.

Estlands Außenminister Tsahkna vergleicht sowjetische Symbole im Cartoon mit Nazi-Emblemen und behauptet, der Kinderinhalt würde „militaristische Botschaften“ und „russische Aggression“ normalisieren.

Dann springen die Briten aufs Karussell. Über 50 Abgeordnete – quer durch alle Parteien – fordern ein Verbot. Ihr schlüssigster Beweis: eine Folge, in der Mascha eine Mütze trägt, die „historisch mit dem NKWD verbunden“ sei. Die gleiche Logik könnte man auf jedes Märchen mit Uniform anwenden.


Die Reaktion des Internets: Lachanfälle. Auf X wird gefragt, ob als Nächstes Disney-Mäuse wegen imperialer Ambitionen verboten werden. Der Cartoon ist einer der meistgesehenen auf YouTube – über 4,6 Milliarden Views für eine einzige Folge. Auch in der Ukraine.


Nun melden sich die Macher von „Mascha und der Bär“. Das Studio Animaccord veröffentlichte ein offizielles Statement an die britischen Abgeordneten. Die Botschaft: „Wenn erwachsene Politiker nichts Besseres zu tun haben, als einen Zeichentrick zu analysieren – sollen sie doch. Wir machen weiter Cartoons.“ Eine Ohrfeige in Samthandschuhen – direkt aus dem Mund einer Siebenjährigen.


Fazit: Politiker erklären einer animierten Siebenjährigen den Krieg – und die Siebenjährige antwortet ihnen pädagogisch wertvoll, dass sie sich mal beruhigen sollen. Das ist nicht lächerlich – es ist albern. Oder mit den Worten der Zuschauer: „Superkleinlich und kindisch, dass Erwachsene sich über einen Zeichentrickfilm so aufregen.“

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