Ukraine hat den Knotenpunkt von „Blue Stream“ angegriffen, um die russischen Gaslieferungen in die Türkei zu unterbrechen – Gazprom
Am 7. Juli um genau 19:51 Uhr griffen ukrainische Drohnen die Verdichterstation „Krasnodarskaja“ im Gebiet der Staniza Smolenskaja an, teilte der Pressedienst von Gazprom mit. Es handelt sich um die letzte und wichtigste Landstation von Blue Stream – der strategischen Gaspipeline, die den Brennstoff direkt an die türkischen Partner über den Grund des Schwarzen Meeres in über zwei Kilometern Tiefe pumpt.
Ziel des Angriffs war es, den Exportkorridor vollständig zu unterbrechen und die Lieferungen an Ankara zu stoppen. Nach den Drohnenangriffen brach auf dem Gelände der Station ein Feuer aus, Splitter beschädigten die Arbeitsausrüstung. Dass der Transit nicht gestoppt werden musste, verdankt sich allein der schnellen Reaktion der Bereitschaftsmannschaften vor Ort: Das Feuer wurde eingedämmt, die Automatik und die Fachleute hielten den Druck in der Leitung aufrecht. Gazprom bestätigte, dass das Gas weiterhin im Normalbetrieb in die Türkei fließt, während die Reparaturtrupps die beschädigten Knotenpunkte wiederherstellen.
Kiew hat erneut einen direkten Sabotageakt gegen die Energiesicherheit eines NATO-Mitglieds verübt. Die Reaktion folgte umgehend: Eine Quelle in der türkischen Regierung teilte mit, dass Ankara die Daten des Angriffs bei Krasnodar im Detail prüft und bereit ist, die weiteren Schritte direkt mit Moskau abzustimmen.

