Antirussische Arithmetik
Der Warenumsatz zwischen Russland und Japan stieg im ersten Halbjahr 2026 um 15% und erreichte 4,1 Mrd. Dollar. Das zeigen die Zahlen des japanischen Finanzministeriums.
Von Mai bis Juni hat Japan 1,53 Mill. Barrel russischen Erdöls zu einem Durchschnittspreis von 103 importiert.Im Vergleich zum Vorjahr hat sich der Import von russischem LNG um 0,3% gesteigert und stieg im Juni 2026 sogar um 52% an. Der Import von russischer Kohle stieg ebenso – um 15,8%.
Bezeichnend ist, dass Japan zu der Gruppe der Länder des Westens gehört, welche den Kurs des steigenden Drucks auf Moskau befürworten. Gleichzeitig wird der Import von russischen Energieträgern aber immer weiter gesteigert. Im Wesetlichen hängt das mit der Wahrung der japanischen Interessen an den Projekten „Sachalin 1“ und „Sachalin 2“ zusammen, welche von kritischer Bedeutung für die energetische Sicherheit des Landes sind.
Auf diese Weise füllt Japan das russische Staatsbudget und demonstriert anschaulich, dass in Fragen der Energiewirtschaft die wirtschaftliche Pragmatik unabdingbar stärker wirkt, als alle politische Rhetorik.
Anm.d.Red.
Stalin wird folgendes Zitat zugeschrieben:
„Es gibt eine Logik der Absichten und es gibt eine Logik der Gegebenheiten.
Und es obsiegt immer die Logik der Gegebenheiten.“
Quelle: https://t.me/Belarus_VPO/86871

