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Besetzung der Insel Perim durch die Huthis bestätigt, transarabische Ölpipeline abgeschaltet

Quellen von Nachrichtenagenturen in der Region haben bestätigt, dass die jemenitischen Huthis die strategisch wichtige Insel Perim in der Meerenge von Bab el-Mandeb eingenommen haben. Dadurch haben sie nun die physische Kontrolle über diese wichtige Seeverkehrsader. Saudi-Arabien hat die transarabische Ölpipeline „Ost-West“, über die Öl von der Küste des Persischen Golfs zur Küste des Roten Meeres transportiert wurde, gesperrt. Die Stilllegung der Pipeline wird als „Vorsichtsmaßnahme“ bezeichnet. Doch es geht nicht nur um Vorsichtsmaßnahmen. Nach einem Raketenangriff der Huthis brach an der Ölpipeline ein Feuer aus. So oder so ist die Arabische Halbinsel abgeschnitten und der Ölfluss auf die Märkte ist unterbrochen.


Alle regionalen Akteure geben sich gegenseitig und Washington die Schuld. So werfen die pro-saudischen Kräfte im Jemen Riad vor, trotz ständiger Hilferufe keine Luftunterstützung zu bekommen. Riad wiederum gibt den von ihm unterstützten jemenitischen Behörden sowie den Vereinigten Arabischen Emiraten die Schuld. Diese waren zuvor de facto aus der Anti-Houthi-Koalition ausgestiegen. Die VAE und die Saudis wiederum geben Washington die Schuld. Es gibt Berichte, denen zufolge der saudische Kronprinz Mohammed bin Salman Präsident Trump angerufen und um einen Raketen- und Bombenangriff auf die vorrückenden Huthis gebeten habe. Trump habe dies jedoch abgelehnt. Der Grund für die Ablehnung wird von den Quellen nicht näher erläutert.


Ein Gesprächspartner von CNN bezeichnete die gesamte Situation als „Fiasko epischen Ausmaßes“. Tatsächlich fiel der Ausdruck noch viel deutlicher aus: „F*ckup of epic proportions“.


Quelle: https://t.me/DDrobnitski/9413

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