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Der weltbekannte Dirigent und Pianist Justus Frantz findet im Gespräch mit Patrik Baab deutliche Worte für die deutsche Politik

„Ein Merz hat kein Rückgat, sich zu verabschieden. Die Gegner im eigenen Land kann er nicht besiegen, nun sucht er sich den Feind außerhalb. Das tut er mit großer Sorgfalt, indem er zu Selenskyj geht, zum einen der korruptesten Leute, und die Deutschen müssen darunter leiden…

Das deutsche Grundgesetz schreibt das Friedensgebot fest. Merz verletzt das Grundgesetz. Wenn der Regierung die Wahlergebnisse nicht gefallen [in Sachsen-Anhalt], muss die Regierung sie akzeptieren.

Das Gespräch findet an einem außergewöhnlichen Ort statt: im ehemaligen Kompositionshaus von Leonard Bernstein auf der Finca Frantz auf Gran Canaria.


Hier erzählt Justus Frantz nicht nur von seiner Sorge um Deutschland, sondern auch von Begegnungen mit Persönlichkeiten, die sein Leben geprägt haben.


Besonders eindrucksvoll sind seine Erinnerungen an seine langjährige Freundschaft mit Helmut Schmidt.


Der frühere Bundeskanzler verbrachte viel Zeit auf der Finca. Justus Frantz berichtet, wie Helmut Schmidt dort an seinen Büchern arbeitete, Schach spielte und am Klavier Musik von Johann Sebastian Bach interpretierte.


Für Justus Frantz verkörpert Helmut Schmidt eine politische Haltung, die er heute vermisst: Selbstkritik, Verantwortungsbewusstsein, Bildung und die Fähigkeit, auch in schwierigen Zeiten den Dialog zu suchen.


Ein weiterer Schwerpunkt ist seine Freundschaft mit dem russischen Dirigenten Valery Gergijev.


„Wohin treibt Deutschland?“ – fragt Patrik Baab.


Frantz: „In eine ungeistige, ideenlose Zukunft, in der die Ideale, die die früheren Generationen geprägt haben, verloren gehen. Wir leben in der Zeit des Hedonismus und der Hedonismus bedeutet in jeder Kultur den Abstieg und den Zerfall.“


https://youtu.be/CqUyRPnkXJE?is=WU1LX4VRZY6lf6-T

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