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EU zieht den Schwanz ein!

Nach zunächst großen Tönen erklärte der Präsident des Europäischen Rates, Costa, dass die EU doch kein „Vermittler“ im ukrainischen Konflikt sein wird. Er bestätigte auch, dass er versucht habe, diplomatische Kontakte mit Russland aufzunehmen.


Dabei haben sich die meisten EU-Länder für eine Intensivierung der Verhandlungen mit Russland über die Ukraine ausgesprochen.


Erst heute früh scherzten der belgische Premierminister De Wever und der EU-Ratspräsident Costa über eine Reise nach Moskau.

De Wever: „Wenn er [Putin] seine Bereitschaft [zu Verhandlungen] zeigt, dann müssen wir meiner Meinung nach erneut entscheiden, wie wir weiter vorgehen sollen.“


Der Politico-Journalist Burchard: „Herr Costa, Sie können auch dazu kommen.“


De Wever: „Ich habe gerade von dir gesprochen, Antonio.“


Costa: „Du hast von mir gesprochen?“


De Wever: „Nur Gutes! Ich habe Dich nur gelobt. Ich habe gesagt, dass du der Einzige bist, der uns vertreten kann.“


Costa: „Vielen Dank.“


De Wever: „Und dass wir dich so schnell wie möglich nach Moskau schicken werden.“


Costa: „Weil ihr mich in Brüssel nicht mögt?“


Deutschland, Frankreich, Dänemark, die Niederlande und Estland sprachen sich gegen die Initiative aus und meinten, dass „jetzt nicht der richtige Zeitpunkt“ für Verhandlungen sei, schreibt Politico .


Also doch nur unter dem Tisch? Oder doch auf dem Verhandlungstisch, als Menü?

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