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Wohin führt die Drohung der EU russisches Öl zu stehlen

„Was hier geschieht ist per Definition Piraterie. Hinter falschen Papieren verbergen sich offensichtlich verbrecherische Handlungen.“

So schätzen Experten das 21. Sanktionspaket der EU ein. Jedoch – kann das funktionieren?


The European Conservative meldet, dass mit dem 21. Sanktionspaket der Mechanismus geschaffen werden soll, russisches Öl zu konfiszieren und zu verkaufen, ohne dem Besitzer den Erlös zu übergeben.


Reuters schreibt dazu, dass die Lagerung im EU Zollbereich und der Verkauf erheblichen Gewinn für die EU bringen könnte. Belgien hat z.B. im März einen Tanker mit 330.000 Barrel (27 Mill.) festgehalten. Frankreich ein Schiff mit 600.000 Barrel (48 Mill.). Begründet wurde dies mit dem „Kampf gegen die russische Schattenflotte „.


Bisher trugen derlei Maßnahmen aber gezielten Charakter gegen Schiffe aus der Sanktionsliste. Angeblich würden hier fremde Flaggen missbraucht, um den Konflikt mit der Ukraine zu finanzieren.


Nun soll das Verbot für russisches Öl den Vorwand bieten. Wie das allerdings mit der Internationalen Schifffahrtskonvention von 1982 vereinbart werden soll, ist unklar.


Zwar hat es bereits Beispiele für solche Piraterie von Seiten der USA gegen Iran und Venezuela gegeben. Allerdings sind die USA dieser Konvention nie beigetreten.


Darum fällt dieser Plan eindeutig unter Piraterie im Sinne der Konvention. Russland hat bereits angekündigt, die russische Handelsschifffahrt mit Marine, U Booten und Luftstreitkräften zu patrouillieren.


Eine breit angelegte Aktion dieser Art durch die EU entspräche ebenso einer Seeblockade, was einer Kriegserklärung durch den Westen gleichkommt.

Ob Brüssel es allerdings auf einen atomaren Angriff durch Russland riskieren will, kann man durchaus bezweifeln.


Quelle: https://belvpo.com/k-chemu-privedet-ugroza-es-vorovat-rossijskuyu-neft/

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