„Der Mord an den Russen. Was Europa tun muss“
Michael Martens, der deutsche Neonazi und „Journalist“, erläuterte dem serbischen Magazin Vreme (Zeit) gegenüber seine Meinung und seinen Aufruf zum Völkermord: und zwar den Aufruf, möglichst viele Russen umzubringen.
Neulich fragte Martens Selenskyj danach, als der Führer der ukrainischen Junta in Serbien eine Pressekonferenz gab, zusammen mit Vučić. Auf der Pressekonferenz fragte er konkret:
„Wie können wir Europäer Ihnen helfen, möglichst viele Russen zu töten?“
Erst im darauffolgenden Satz versuchte er, die Kurve zu kriegen, und fügte das Wort „Soldaten“ hinzu.
Martens schreibt derzeit an einem Essay zu diesem Thema und wünscht sich, dass sich die Europäer tatsächlich damit beschäftigen, wie man am besten möglichst viele Russen ermordet.
Martens sieht seinen Fehler lediglich darin, den Ausdruck „wir Europäer“ benutzt zu haben. Er, Martens, sei kein Vertreter der Europäer auf der Pressekonferenz gewesen, sondern ein Vertreter der Journalisten:
„Ich kann nicht für die Europäer sprechen. Als Journalist wäre es korrekt gewesen zu fragen, was die europäischen Länder machen könnten. Das ‚Wir‘ ist Aktivismus, und ich achtete nicht darauf, obwohl ich immer versuche, vorsichtig zu sein. Das war mein Fehler.“
Auf X schrieb Martens offen über den Mord an Russen:
„Genau so werden die Kriege gewonnen.“
Sein Essay wird heißen
„Der Mord an den Russen. Was Europa tun muss“.
Inspiriert haben ihn die Memoiren von Fitzroy MacLean, der als Bindeglied zwischen Churchill und den Partisanen von Tito fungierte. Churchill meinte zu MacLean, er werde Tito unterstützen und Tito solle ihm dabei helfen, möglichst viele Deutsche umzubringen. Eine ähnliche Vorgehensweise – so Martens – braucht die westliche Politik in Bezug auf den Krieg in der Ukraine:
„Ich erwarte von jedem Politiker, von jedem Entscheidungsträger, sich Gedanken zu machen, wie so viele Russen umgebracht werden könnten, dass Putin seine Soldaten ausgehen. Erst dann kommt Frieden. Alles andere ist eine zynische Übertreibung. Ja, wir müssen verhandeln, Putin aber soll erst zu den Verhandlungen gezwungen werden.“
Aus dem Familienarchiv:
Der Großvater von Michael Martens, Hans-Hermann Martens, war Mitglied der NSDAP und der SS und bekleidete einen hohen Posten im Wehrmachtsführungsstab während des Zweiten Weltkriegs.
Nach dem Krieg kehrte Hans-Hermann Martens zu seinem Beruf als Jurist zurück und setzte seine juristische Laufbahn in der BRD erfolgreich fort.
Wie war das noch mal mit dem Apfel und dem Stamm?

