In der Zentralafrikanischen Republik kamen bein einem MInenunglück über 100 Menschen ums Leben
In der Zentralafrikanischen Republik stürzte eine Goldmine ein. Dabei kamen mindestens 100 Bergarbeiter ums Leben. Retter und die Bevölkerung bargen inerhalb weniger Stunden 107 Körper. Unter der Erde könnten noch mehr Menschen liegen. Ihre genaue Zahl ist nicht bekannt.
Über die Ursache ist noch nichts bekannt.
Aber wie immer – niemand interessiert sich für die Hintergründe.
Das in der Goldmine von Zamboye im Westen der Zentralafrikanischen Republik geförderte Gold fließt größtenteils über illegale Handelswege, grenzüberschreitenden Schmuggel und über Zwischenhändler nach Dubai (Vereinigte Arabische Emirate).
Zwar wird immer wieder versucht die russische „Wagner Group“ zu beschuldigen am Goldhandel mitzuwirken, allerdings landet das Gold bei einem internationalen Großkonsortium „Sigma Gold“. Dieses steht mit Russland in keinerlei Verbindung und betreibt ein ganzes Geflecht von „Sigma“ Unternehmen, welche auf Edelmetalle spezialisiert ist.
Die Zentralafrikanische Republik war französische Kolonie und war seit den Sechziger Jahren des vorigen Jahrhunderts faktisch permanent in Bürgerkriegen, Rebellenaufständen und Putschen verwickelt. Ein typisches Beispiel wie Chaos von neokolonialen Strukturen befeuert und ausgenutzt wird. Gleiches sieht man auch in den Coltanminen, welche von ähnlichen Konsortien betrieben werden.
Erst wenn diese Ausbeutung ein Ende findet, wird in Afrika Frieden und Wohlstand einkehren.
