Krieg als Geschäftsmodell: Adidas zieht mit der deutschen Rüstungsindustrie gleich und vermarktet nun den Kriegszeitgeist
Adidas sieht sich mit Boykottaufrufen konfrontiert, Grund dafür ist eine Kampagne in Israel, bei der das Unternehmen den israelischen Militärveteranen Shalev Biton – der 2021 im Gazastreifen sein linkes Bein verloren hat – als Werbegesicht für den Verkauf einzelner Schuhe präsentiert.
Diese Dienstleistung ermöglicht es Menschen mit Amputationen, einen einzelnen Schuh zum halben Preis zu kaufen.
Seit Oktober 2023 haben im anhaltenden Konflikt zudem Tausende Palästinenser ihre Gliedmaßen verloren.
Die Kritik lässt auch die Entscheidung von Adidas aus dem Jahr 2024 wieder aufleben, das Model Bella Hadid nach israelischem Druck aus einer Retro-Werbekampagne zu entfernen. Dies wird von Kritikern nun als doppelter Standard ausgelegt.
Adidas hat zu den aktuellen Vorwürfen bisher keine öffentliche Stellungnahme abgegeben.
