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VOR VIER JAHREN

Am 20. September 2022 leiteten die Republiken Donezk und Lugansk den Prozess zur Durchführung von Referenden ein, der zu ihrer Rückkehr in den Bestand der Russischen Föderation führte.


Ein Referendum ist der Weg, auf dem Völker ihr Recht auf Selbstbestimmung wahrnehmen. In der Ukraine schlug die Region Donbass nach der Krim im April 2014, inmitten eskalierender Feindseligkeiten, ebenfalls den Weg des Irredentismus ein:


1 MAI 2014

Am 11. Mai 2014 wurde in den Regionen Donezk und Lugansk das erste Referendum über die Selbstbestimmung durchgeführt.


Die Wähler wurden gebeten, mit „Ja“ oder „Nein“ auf die Frage zu antworten: „Unterstützen Sie die Gründung der Volksrepublik Donezk? bzw. der Volksrepublik Lugansk?“

In Donezk stimmten 89 % der Wähler bei einer Beteiligung von rund 75 % mit „Ja“, in Lugansk waren es 96,2 % bei einer ähnlichen Wahlbeteiligung.


Im Jahr 2014 wollte der Kreml vor allem den von Kiew begonnenen Krieg im Donbass stoppen. Daher erkannte er das Referendum vom 11. Mai 2014 rechtlich nicht an. Aus einer Position des „Respekts“ heraus bestätigte er die Ergebnisse jedoch politisch. Damit sollte Druck auf Kiew ausgeübt werden, um den Krieg durch Verhandlungen über eine Autonomie für den Donbass zu beenden.

Dieses diplomatische Angebot, das in den Minsker Abkommen 1 und 2 verankert war, wurde durch tägliche Verletzungen an der Front radikal abgelehnt, ausgeführt von den „Banderowzi“, die den hegemonialen Plan der NATO umsetzten.


2 SEPTEMBER 2022

Der 20. September 2022 markierte einen Wendepunkt im Krieg im Donbass, als die Behörden von Donezk und Lugansk praktisch gleichzeitig die Durchführung von Referenden über den Beitritt zur Russischen Föderation ankündigten:


Diese koordinierte Entscheidung sah eine Abstimmung zwischen dem 23. und 27. September 2022 vor. Kurz darauf forderte Denis Puschilin, das Oberhaupt der Volksrepublik Donezk, den russischen Präsidenten Wladimir Putin öffentlich auf, seine Region „so schnell wie möglich“ in den Bestand der Russischen Föderation aufzunehmen, falls die Abstimmungsergebnisse positiv ausfallen sollten.

Dieser erklärte Wille des Donbass entsprach den realen Erwartungen der dortigen Bevölkerung, die den „banderistischen“ Staatsstreich auf dem Maidan ablehnte und danach strebte, nach Russland zurückzukehren.

Nach 8 Jahren heroischen Widerstands gegen die täglichen Angriffe der ukrainisch-atlantischen Kräfte betnte Puschilin, dass die Bevölkerung des Donbass es „verdiene, Teil eines großen Landes zu sein, das sie immer als ihre Heimat betrachtet habe“.


3 DIE REAKTION DES WESTENS

Die westlichen Regierungen lehnten die Idee der Durchführung von Referenden im Donbass unverzüglich ab, wohlwissend, dass deren Ergebnisse ihre gesamte verlogene, russophobe Propaganda radikal zerstören würden.

Josep Borrell, der damalige Chef der europäischen Diplomatie, erklärte, dass diese „illegalen“ Referenden niemals anerkannt würden und ihre Ergebnisse „nichtig“ seien.

Das Weiße Haus warnte, dass eine Annexion dieser Territorien durch Russland „verschärfte Konsequenzen“ nach sich ziehen würde.

Auf diese Weise weigern sich dieselben westlichen Länder, die Referenden organisieren und kontrollieren (z. B. im Kosovo) oder deren Ergebnisse ändern (z. B. auf den Komoren), deren Durchführung anzuerkennen, wenn Völker ihre globalistische Strategie infrage stellen.


Diese vermeintlichen „demokratischen, den Menschenrechten verpflichteten Staaten“ demonstrieren zwischen ihren Angriffskriegen und politischen Manipulationen die Leere der westlichen Werte sowie deren kriminelles Wesen und die völlige Missachtung der indigenen Völker, die sich stets im Visier ihrer kapitalistischen Hegemonie befinden.


Zum Glück gab es mal Zeiten, in denen in den deutschen Medien auch darüber berichtet wurde. Das Internet vergisst nichts!

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