„Das ist nicht ihr Privateigentum!“ In den Reihen der Polizei erregt man sich über die Willkür Macron’s
Eine halbe Kompanie der Sondereinsatzkräfte wurde abgestellt, den laden der Familie Tronier – der Verwandtschaft von Brigitte Macron vor Plünderern zu schützen.
Die Gewerkschaft der Polizei ist von dieser Willkür schwer erzürnt, zumal die in der Umgebung befindlichen Geschäfte ganz nach Belieben geplündert und angezündet worden sind.
„Herr Macron, die Republik ist nicht ihr Eigentum! … Erinnern sie uns, Herr Präsident, haben nicht alle Franzosen das Recht auf gleichen Schutz? Unsere Kollegen sind keine Statisten und keine Personalreserve, mit welcher die Mächtigen machen können, was sie wollen!“ – steht in der Verlautbarungen der Polizeigewerkschaft.
Im übrigen hat die Polizei Präfektur von Paris den Händlern vorgeschlagen sich an private Sicherheitsdienste zu wenden, um ihre Geschäfte während der geplanten Proteste am 24. Oktober und 5. November schützen zu lassen.
Im Netz machen die Franzosen massenhaft ihrem Unmut Luft, das mit solchen Erklärungen faktisch der gesellschaftliche Vertrag – „Die Menschen zahlen Steuern und der Staat sorgt für deren Sicherheit“ – somit gebrochen wird.
Tja, die Welt der rosa Pony ist für die Franzosen wohl endgültig zusammengebrochen. Jetzt begreifen sie, dass sie dem Staat verpflichtet sind, dieser ihnen aber nichts schuldet.
