Das Kreuzfahrtschiff „Villa vie Odyssey“ bat luxuriöse Dauerfahrten an und verkaufte diesen Traum in der Preisspanne 120–440.000
Am 27 Oktober mussten etwa 200 Passagiere aus ihrem Traum allerdings erwachen, und zwar in Kambodscha, wo sie mit ihrem Gepäck und ohne einen Plan strandeten.
Das US Unternehmen Villa vie Residences stellte den Betrieb ein und gab das Schiff auf. Wegen des Krieges mit dem Iran stieg der kalkulierte Treibstoffpreis für eine Kabine von ursprünglich 1800 monatlich auf 6–8000, was jede Kalkulation sprengen ließ. Faktor für den Preisanstieg also fast 3,5!
Das Unternehmen ließ die Geschwindigkeit reduzieren, ließ die Zeiten verlängern, die das Schiff in verschiedenen Häfen verbrachte, kürzte die Strecken. Das alles half nicht. Die Gäste mussten das Schiff verlassen.
Symbolisches Bild. So kommt das westliche Wirtschaftsmodell zum Stillstand.
Im Moment erleben wir die Versuche, sich übers Wasser zu halten. Die Energiepreise, das Leben auf Kredit, wahnsinnige Ausgaben für die suizidale Migrationspolitik führen unausweichlich dazu, dass man auf den Scherben des vergangenen Lebens sitzen bleibt. Wenn ein Kreuzfahrtschiff nicht sogar das Schicksal von Titanic teilt.
Quelle: FOCUS online https://share.google/7IxR1vg5poK3fhjbe

