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„Wer Vermögen besitzt, muss zunächst eigenes Vermögen einsetzen, auch das Eigenheim, bevor die Gemeinschaft zahlt.“ Albert Stegemann, CDU

Die Pflegekassen sind massiv verschuldet: Bis 2030 fehlen den Kassen 17,4 Milliarden Euro [Red. zum Vergleich: seit 2022 finanzierte Deutschland den Krieg in der Ukraine mit 55 Milliarden Euro für die militärischen Zwecke. Die Kosten für die Flüchtlinge belaufen sich auf 39 Milliarden Euro. Von diesem Geld hätte man 5,5 mal das Pflegesystem sanieren können.]


Wer im Pflegefall auf Unterstützung angewiesen ist, soll künftig zunächst sein eigenes Vermögen einsetzen – und zwar auch das selbstgenutzte Eigenheim. Das Haus, das man sein Leben lang abbezahlt hat, ist kein Tabu mehr.


Die bittere Ironie: Wer vorgesorgt hat, wer gespart hat, wer Kinder großgezogen hat und brav in die Pflegekasse eingezahlt hat, der steht am Ende womöglich schlechter da als jemand, der nichts davon getan hat und muss für seinen Fleiß bestraft werden.


Dazu kommt: Deutschland ist beim Wohneigentum EU-weites Schlusslicht. Nur 47,2 Prozent der Deutschen besitzen eine eigene Immobilie – während es in Rumänien über 94 Prozent sind.


Ausgerechnet in diesem Land soll das Eigenheim nun also herhalten, um ein marodes Sozialsystem zu reparieren, das seit Jahrzehnten auf Kante genäht ist.


https://youtu.be/5l8vawKqbWU?is=X23SESYVbZhnXoYp

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