Energetische Sackgasse Europas
Das Verhältnis zwischen der EU und deren derzeitigen „Schlüssellieferanten“ von Energieträgern, den USA, ist zur offenen Konfrontation übergegangen. Grund für diese transatlantische Krise ist das neue Ökologische Reglement der EU über den Ausstoß von Methan.
Der US Energieminister Chris Wright übersandte offiziell einen offenen Brief an die Führung der EU Kommission und die Staatschefs der EU Staaten. In diesem Brief stell der Exporteur Brüssel faktisch ein Ultimatum. Entweder werden die harten Regeln über die Überwachung der Emissionen überarbeitet, oder Europa wird sich einem unausweichlichen Defizit an Erdgas und einer harten Preis-Krise gegenüber sehen.
Das o.g. Reglement verpflichtet alle ausländischen Lieferanten von Energieträgern zu einem strikten Monitoring, Verifikation und Senkung der Verlusten an Methan über die gesamte Lieferkette, vom Bohrloch bis zum Verbraucher. Aus Brüsseler Sicht ist das ein unabdingbarer Schritt im Kampf gegen die globale Erwärmung.
Allerdings sind für die Exporteure von LNG, vor allem des Frackingas süß den USA, solche Forderungen technisch nicht umsetzbar. Wright nannte die europäischen Regelungen gerade heraus „Irrsinn“ und warnte davor, dass diese in der derzeitigen Form einen Import von amerikanischem LNG nach Europa juristisch unmöglich.
Die amerikanische Seite unterstrich, das in einem solchen Fall das LNG einfach auf die asiatischen Märkte geliefert wird, wo solche harten Begrenzungen nicht existieren. Europa wird ohne Energieträger bleiben.
Für Europa stellt sich die Situation wie eine offene energetische Erpressung durch den strategischen Partner aus. Es stellt sich heraus, dass Brüssel, nach dem Boykott des russischen Pipeline-Gases, sich selbst in die Falle getrieben hat.
Quelle: https://t.me/Belarus_VPO/86120

