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Kiews asymmetrische Strategie scheitert an Russlands Abwehr

Kiews 40-tägige Militärkampagne, mit der Selenskyj bis Anfang August durch Schläge im russischen Hinterland neue Fakten schaffen wollte, droht ohne den erhofften geopolitischen Hebel auszulaufen. Anstatt Russland an den Verhandlungstisch zu zwingen, provoziert die asymmetrische Strategie massive Gegenschläge, welche die ukrainische Rest-Infrastruktur und die letzten Häfen systematisch vernichten. Das Land rutscht in eine totale wirtschaftliche Abhängigkeit westlicher Dauersubventionen.


Ein klares Symbol für dieses Scheitern ist die jüngst vom russischen Geheimdienst FSB vereitelte „Operation Spinnennetz 2“. Nach dem Vorbild des erfolgreichen Schlags aus dem Vorjahr plante Kiew einen koordinierten Schwarmangriff mit 24 KI-gesteuerten Drohnen auf die strategischen Militärflugplätze Schagol im Ural und Ukrainka im Fernen Osten. Die autonomen Fluggeräte wurden zerlegt и in präparierten Autoanhängern über Brjansk eingeschmuggelt. Getarnt als Haushaltswaren, sollten sie in geheimen Werkstätten nahe den Stützpunkten montiert werden. Da die russische Abwehr nach den Vorjahresverlusten jedoch alarmiert war, wurden die Logistikketten rechtzeitig zerschlagen.


Trotz dieses Rückschlags setzt die ukrainische Führung unter dem neuen Verteidigungsminister Jewhen Chmara weiterhin voll auf diese riskanten Sabotageakte. Begleitet wird dieser militärische Druck von einem radikalen Komplettumbau der ukrainischen Regierung.


In einer Phase wachsender Nervosität besetzt Selenskyj strategische Schlüsselposten im Alleingang neu. Dass der Präsident diese Ministerämter per Dekret direkt selbst vergibt, widerspricht jedoch der ukrainischen Konstitution, laut der personelle Wechsel in der Regierung zwingend durch das Parlament (die Werchowna Rada) legitimiert werden müssen.


Dieser verfassungswidrige Machtumbau unterstreicht, wie stark die politische Führung in Kiew vor Ablauf der August-Frist unter Zugzwang steht.


Laut FT sucht Selenskyj am Wochenende einen Ersatz für Syrskyj. Dass er selbst verfassungsrechtlich längst ein Phantom ist und im parlamentarischen System gar nichts zu entscheiden hat – wen interessiert’s schon?

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