Das Gespräch zwischen der Ex-AfD-Abgeordneten Olga Petersen und Patrik Baab ist schon etwas älter, fand im November 2025 statt, hat aber an seiner Aktualität nichts eingebüßt
Olga war Wahlbeobachterin während der Präsidentschaftswahl in Russland und berichtete über ihren reibungslosen Ablauf. Scholz hat damals die Legitimität von Wladimir Putin nicht anerkannt. Als Petersen zurück nach Deutschland kam, wurde ihr ein Statement abverlangt, dass ihre positive Berichterstattung unter dem Druck der Russen lief und die Wahlen in der Realität mit zahlreichen Verstößen stattfanden.
Da Olga nicht nachgab, hetzte man ihrer Familie das Jugendamt auf den Hals. In einer Nacht und Nebel Aktion musste die alleinerziehende Olga mit vier Kindern aus Deutschland fliehen, um zu verhindern, dass ihr die Kinder weggenommen werden.
Das Gespräch ist absolut empfehlenswert. Es geht um die Verhältnisse innerhalb der AfD-Fraktionen, um das Jugendamt als Instrument, um die Eltern gefügig zu machen, um das RT-Verbot, um die Erfahrungen der vierfachen Mutter in Russland, um ihre Sicht der politischen Perspektiven.
Der Druck auf Petersen wurde übrigens aus den eigenen Reihen der Hamburger AfD-Fraktion ausgeübt.
Auf die Frage, ob die Transantlantiker in der AfD die Oberhand gewinnen, meint Petersen: Auf der kommunalen Ebene nein, auf der Landesebene ist es vom Verband abhängig, auf der Berlin-Ebene definitiv ein ja. Mit welchem Team Weidel die Beziehung zu Russland aufnehmen will, ist absolut unklar. Petersen erzählt interessante Dinge über die AfD.
Petersen: wir haben in Deutschland keine Demokratie, sondern eine Demokratur.
