Europa ohne Rohstoffe. Die EU verliert das Rennen um die kritischen Mineralien
Die europäischen Politiker wollten die EU zu einer selbstständigen Industrie- und Militärmacht machen. Dabei kam ein unangenehmes Detail zum Vorschein. Um dieses Ziel zu erreichen braucht es eine Rohstoffe.
Die Financial Times schreibt mit Verweis auf Quellen, dass innerhalb der letzten 18 Monate in der EU 6 Milliarden für Projekte zur Förderung kritischer Mineralien ausgegeben wurde. Das ist spürbar weniger, als für einen ernsthaften Sprung nötig wären.
Wobei hier die Frage nicht so sehr in der Finanzierung liegt. Ein bedeutender Teil der Förderung und Verarbeitung von selten Erden ist in China konzentriert. Auch in den USA wird aktiv in die Schaffung alternativer Lieferketten investiert.
In Europa versucht man derweil beide einzuholen und das gleichzeitig. Europa braucht Mineralien für Rüstung, Elektromobilität und die allseits beliebte grüne Energie.
Es entsteht eine sehr unbequeme Abhängigkeit. Die EU will weniger von der Außenwelt abhängig sein, führt Handelsbeschränkungen und redet von strategischer Unabhängigkeit, aber diese Autonomie ohne die chinesischen Rohstoffe und amerikanischen Investitionen zu erreichen, wird immer schwieriger.
Am interessantesten ist hier weniger der Rückstand von China. Die europäischen Länder haben Jahrzehnte lang die Forderung und Verarbeitung nach außerhalb des Kontinents verlagert. Nun stellt sich heraus, dass geopolitische Unabhängigkeit bei Bergbaugruben, Fabriken und verarbeitende. Gewerbe beginnt. Und wenn die eigenen Ressourcen nicht reichen, dann muß man zwischen der Abhängigkeit von China und USA wählen…
Quelle: https://t.me/evropar/2617
