Volkswagen steigt in den Rüstungsmarkt ein
Nach Informationen von Bloomberg stehen das israelische Rüstungsunternehmen Rafael Advanced Defense Systems und der deutsche Automobilkonzern kurz vor dem Abschluss einer Vereinbarung über die Produktion von Waffen im Werk Osnabrück.
Israel hatte die Absicht, in Deutschland Komponenten für das Luftverteidigungssystem Iron Dome fertigen zu lassen, doch der Großaktionär von Volkswagen, Katar, stellte sich quer .
Nun scheint sich jedoch ein Schlupfloch aufgetan zu haben. Es wird berichtet, dass das Land Niedersachsen die Kontrolle über einen Teil des Werks Osnabrück übernehmen und ein Gemeinschaftsunternehmen mit der Firma Rafael gründen könnte. Auf diese Weise wäre VW nicht direkt an dem Rüstungsvertrag beteiligt.
Gleichzeitig stellt die Bloomberg-Quelle jedoch klar: „Der Abschluss des Geschäfts ist noch nicht garantiert.“

