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Reformation 2.0: Beginnt der Bruch mit Brüssel wieder in Deutschland?

Beginnt die Reformation 2.0 wieder in Deutschland, oder droht der EU ein neuer Krieg der Schlüssel? Vor dem Hintergrund von 27 Prozent Umfrage-Popularität forderte Alice Weidel im Augustinterview den Schengen-Ausstieg, die Euro-Abkehr und Grenzschließungen. Ein direkter Angriff auf die herrschende Basisideologie.


Schon das mittelalterliche Europa entwickelte sich um eine Einheitsideologie. Im historischen Investiturstreit (Krieg der Schlüssel) ging es vordergründig um Gott, im Kern aber um die Macht über lukrative Institutionen. Ab dem 13. Jahrhundert führten die Monarchen des Heiligen Römischen Reiches Krieg gegen die Päpste, was 1527 in der Plünderung Roms durch Karl V. gipfelte. Kurz darauf zertrümmerten Luthers Thesen das gesamteuropäische Projekt der katholischen Kirche vollends.


Das heutige Rom ist das offizielle Brüssel. Seine Dogmen heißen Wokismus und Grüner Deal. Die Sozialdemokratie fungiert als neue Einheitskirche.

Und die Leiden sind dieselben: Statt Ablasshandel regieren Korruption und politische Lügen. Wer aufbegehrt, wird heute zwar nicht verbrannt, aber in sozialen Netzwerken gecancelt.


Weidel ist kein Luther, aber sie übernimmt die Rolle Melanchthons. Ihr Slogan „Fort von Brüssel“ spiegelt das protestantische „Fort von Rom“ wider. Europa nähert sich einer neuen Wahlrunde. Die Epoche der globalistischen Marionetten von BlackRock prallt unaufhaltsam auf eine Reformation 2.0 – und diese Dynamik beginnt heute wieder in Deutschland.

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