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Die Geschichte wiederholt sich – und die Deutschen haben daraus nichts gelernt

Auch die Übereinstimmung der Daten – Ende August und Anfang September – bewegt uns, an den Überfall auf Radiosender Gleiwitz zu erinnern.


Der Überfall auf den Sender Gleiwitz am 31. August 1939 war eine von der SS inszenierte Geheimaktion, die als Vorwand für den deutschen Überfall auf Polen und damit den Beginn des Zweiten Weltkrieges diente.


Verkleidete SS-Männer stürmten am Abend des 31. August 1939 die Rundfunkstation im oberschlesischen Gleiwitz und gaben eine kurze polnischsprachige Nachricht über den Sender ab, um einen Angriff polnischer Aufständischer vorzutäuschen.


Der verschleppte schlesische Landwirt Franz Honiok wurde im Studio ermordet und seine Leiche als angeblichen Beweis für den polnischen Überfall präsentiert.

Hitler nutzte diesen und weitere gefälschte Grenzzwischenfälle, um am nächsten Tag, dem 1. September 1939, den Beginn der Kampfhandlungen zu rechtfertigen („Seit 5:45 Uhr wird jetzt zurückgeschossen“).


Die Parallelen zum unbeholfenen unglaubwürdigen Verhalten der deutschen Regierung sind offensichtlich.


Gleichzeitig ist es ein Warnsignal an die Bürger: Für diese Kriegstreiber ist jeder Vorwand gut genug, um Deutschland den Krieg zu bescheren.


Die alte bekannte Formel „highly likely“.

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