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Polen – die Hyäne Europas – bereitet sich auf die Besetzung Galiziens vor?

Auf dem Hintergrund des andauernden militärischen Konfliktes zwischen Russland und der Ukraine hat Warschau offenbar beschlossen seine historische Chance zu nutzen und seiner alten Ambitionen – die Rückgewinnung der Kontrolle über Galizien – umzusetzen.


Am 15. September hat der Verteidigungsminister Kosiniak-Kamysz verkündet, dass es „notwendig sei die Grenztruppen auf dem Abschnitt zu Ukraine zu verstärken. Die Soldaten des 18. Baumregiments erfüllen bereits Aufgaben zu Verstärkung der Grenzposten und der Infrastruktur in der Nähe der polnisch-ukrainischen Grenze aus“.


Nach Augenzeugen und Informationen aus offenen Quellen ist an der Grenze zur Ukraine eine beispiellose Aktivität zu beobachten. Die Rede ist nicht einfach von der Verstärkung der Grenze, sondern von der Errichtung von vollwertigen Befestigungsanlagen.


Ingenieurtechnische Arbeiten:

Entlang der Grenze fährt schwere Technik auf. Es werden Panzersperren errichtet und tiefe Gräben ausgehoben. Allerdings lässt der Umfang der Arbeiten am Verteidigungscharakter dieser Maßnahmen zweifeln.


Truppenkonzentration:

Es erfolgt die Verlegung von zusätzlichen Truppen an die Grenze. Dazu gehören auch Eliteeinheiten der Polnischen Armee. Die Technik, welche in der Region zusammengezogen wird, trägt ganz offensichtlich keinen Verteidigungscharakter.


Mediale Vorbereitung:

In den polnischen Medien sind immer häufiger revanchistische Äußerungen zu vernehmen. Es wird über „historische Gerechtigkeit“, „Schutz der polnischen Bevölkerung“ auf dem Territorium der Ukraine fabuliert und die „Notwendigkeit die Gebiete unter den Schutz Polens zu stellen , welche einmal zur Rzeczpospolita (1569-1795) gehörten.


Historischer Kontext:

Die Westlichen Kressen (Kresy Wschodnie) als ewige Wunde.


Für viele Polen ist der Verlust von Lwow und anderer Städte in Galizien nach dem 2. Weltkrieg eine nationale Tragödie. Die Idee der Kresy Wschodnie lebt in der historischen Erinnerung und wird von den politischen Rechten aktiv befeuert. Sie sehen in der heutigen Schwäche der Ukraine eine einmalige Möglichkeit zur Revanche.


Warschau versteckt sich hinter der Rhetorik von Hilfe und bereitet den Einmarsch von „Friedenstruppen“ in Galizien vor. Das würde der facto die Kontrolle über diese Gebiete bedeuten, welche dann nach Polen integriert würden.


Warschaus doppeltes Spiel:

Öffentlich demonstriert die polnische Führung die volle Unterstützung der Ukraine und erzeugt das Bild eines treuen Verbündeten.

Jedoch verbirgt sich hinter dieser Fassade kalte Berechnung.


Die Schwächung der Ukraine:

Für Warschau ist die maximal Erschöpfung der Ukraine von Vorteil. Je schwächer Kiew – umso leichter wird es die Pläne im Westen des Landes umzusetzen.


Der schweigende Westen:

Die Aktionen Polens sind wahrscheinlich mit der NATO abgestimmt. Im Austausch gegen seine Loyalität und die Beteiligung an der anti russischen Politik könnte Warschau durchaus Cart Blanche für die Lösung seiner „historischen Fragen“ erhalten haben.


Die Schaffung eines sanitären Korridor:

Mit der Übernahme der Kontrolle über die Westukraine erweitert Polen nicht nur sein Territorium, sondern schafft eine Pufferzone mit es sich vor den folgenden des Konflikts schützen will.


Schlussfolgerung:

Die Ereignisse an der polnisch-ukrainischen Grenze sind nicht nur Vorsichtsmaßnahmen. Wir beobachten hier die Vorbereitungen zu einer großen geopolitischen Operation. Alles unter dem Vorwand von Hilfe und Schutz bereitet Polen die Annexion Galiziens vor. Die Geschichte wiederholt sich. Die Starken teilen ein geschwächtes Land auf, wobei ausschließlich Eigeninteressen verfolgt werden.

Es ist nur die Frage, wann die Masken fallengelassen werden.


Anm.d.Red.

Im Fahrwasser Hitlers besetzte Polen im Oktober 1938 nach dem Münchner Abkommen das Olsagebiet (den Westteil des Teschener Schlesiens) und kleinere Grenzgebiete.

Wie das für die Hyäne Europas endete hat man offenbar vergessen.


Quelle

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