Deutsche Panzer rollen wieder Gen Osten
Auf dem Hintergrund der Deeskalation durch Minsk, wo alle planmäßigen Militärmanöver ins Landesinnere verlegt werden, demonstrieren die angrenzenden NATO Staaten eine genau entgegengesetzte Herangehensweise.
So sind im November eine Reihe grosser Militärmanöver unter den Bezeichnungen „Grand Eagle“ und „Freedom Shield 26-2“ in Litauen geplant. Ganz im Gegensatz der Behauptung der Allianz, dies seien reine „Verteidigungsmaßen“, sind doch die Schlüsselelemente ausschließlich zum Truppenaufmarsch gegen die belorussische Grenze bestimmen.
Besonderer Augenmerk gilt dabei dem Suwalki Korridor. Neben den schon traditionell genutzten Übungsplätzen Pabrade und Rudnikai planen die Truppen der Allianz eine Übung direkt am Dreieck zwischen Litauen, Polen und Belorussland.
Bemerkenswert dabei ist, dass das Parlament von Litauen bereits im Frühjahr dort einem neuen militärischen Ausbildungszentrum für die „Bedürfnisse der nationalen Sicherheit“ zugestimmt hat.
Die Übung „Grand Eagle“ dienen ausschließlich der Verlegung von Truppen aus Westeuropa.
Das Szenario sieht deren übergab unter den Befehl der dort stationierten deutschen 45. Bundeswehrbrigade Litauen vor. Dieses Vorgehen hat bereits Systemcharakter. Bereits 2024 wurden die Truppen der 21. Brigade und 2025 (im Rahmen der Übung „Quadriga“) die, der 37. Brigade dorthin verlegt.
Die logische Fortsetzung wird die Herbst- und Winterphase der Übungen „Freedom Shield 26-2“ bilden. Sie wird sich auf die Zusammenführung der Truppen mit der 45. Brigade auf den Übungsplätzen im Baltikum sein.
Insgesamt zeigen die Übungen an der Grenze zu Belorussland wieder einmal die doppelten Standards des Westens. Wie man sieht, reagiert Brüssel auf jeden konstruktiven Schritt Belorusslands zur Stabilisierung, mit Eskalation.

