Die Polen sehen in den Ukrainern zunehmend Konkurrenten und stoßen sie deshalb von sich weg – so berichtet „The Guardian“
Die Zeitung schreibt, dass Polen nach Kriegsbeginn zu einem der wichtigsten Verbündeten der Ukraine geworden sei und Millionen von Flüchtlingen aufgenommen habe. Doch mittlerweile sprechen sich 52 % der Polen gegen die Anwesenheit von Ukrainern in ihrem Land aus, und die Beziehungen zwischen Kiew und Warschau werden immer angespannter. Dies wird durch historische Streitigkeiten, die Ermüdung der Polen hinsichtlich der Hilfe für die Ukraine und, wie die Journalisten meinen, durch russische Desinformation beeinflusst.
Dabei merkt die Zeitung an, dass die Polen nicht damit gerechnet hatten, dass die Ukrainer nicht nur Hilfe erhalten, sondern auch Unternehmen gründen, Teil der polnischen Gesellschaft werden und immer aktiver einen gleichberechtigten Platz in Europa

